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Rekordbeteiligung bei der NACHT DER CLUBS

13.05.2014 14:15

 

Bei der Gemeinschaftsaktion der Hamburger Clubs sind 28 namhafte Spielstätten mit am Start


Bei der ersten NACHT DER CLUBS nach vierzehn Jahren Pause zeichnet sich eine Rekordbeteiligung von teilnehmenden Musikspielstätten ab. Am Freitag, den 05. September wird auf 28 etablierten Live-Bühnen ein Club-Festival realisiert, das in dieser Weise in Hamburg noch nie stattgefunden hat.

 

Bei der diesjährigen NACHT DER CLUBS nimmt die 3-Zimmerwohnung, Astra Stube, Cascadas Bar, Cotton Club, Docks, fundbureau, Große Freiheit 36, Gruenspan, Headcrash, Honigfabrik, Hörsaal, Inselklause, Kleiner Donner, klubsen, Knust, Logo, Marias Ballroom, Markthalle, Nochtspeicher, Pooca Bar, Rock Café St. Pauli, Rockspektakel, Sommersalon, Stage Club, Stellwerk, Uebel & Gefährlich, Waagenbau und Zinnschmelze teil.

 

Verbunden werden diese Clubs mit einem separaten Bus-Shuttle. Eine Ringlinienführung in beide Richtungen ermöglicht es den Besuchern der Clubs im Innenstadtbereich, alle fünf Minuten in einen Bus zum nächsten Club zu steigen. Die Clubs im Hamburger Süden werden mit einer separaten Stichlinie angebunden. Zudem ermöglicht ein integriertes HVV-Kombiticket für die Besucher der NACHT DER CLUBS ein individuelles Club-Hopping, sowie eine bequeme An- und Abreise mit Bussen und Bahnen des ÖPNVs.

 

Das wir bei der Wiederauflage gleich eine Rekordbeteiligung von fast 30 teilnehmenden Live-Bühnen bei der Nacht der Clubs verzeichnen, übertrifft unsere eigenen Erwartungen und ist ein deutliches Signal für den Zusammenhalt der Hamburger Clubszene”, kommentiert der Geschäftsführer des Clubkombinats, Thore Debor den aktuellen Anmeldungsstand.

 

Die Präsentation des kompletten Programms erfolgt ab Juni. Begleitet wird die NACHT DER CLUBS von den Medienpartnern 917xfm, alster radio und der Hamburger Morgenpost. Tickets sind unter www.dienachtderclubs.de, bei www.tixforgigs.de und an der Theaterkasse Schumacher (gegenüber dem Rathaus) erhältlich.

 

Weitere Informationen unter www.dienachtderclubs.de

Die NACHT DER CLUBS kehrt 2014 zurück

24.04.2014 10:48

 

Über 25 Clubs vereinen sich zu einer Hamburger Konzert- und Tanznacht. Vorverkauf startet morgen.


Am Freitag, den 05. September 2014 ist es soweit. Die hiesigen Musikclubs schließen sich nach vierzehn Jahren Pause wieder zu einem gemeinsamen Festival zusammen: Die Hamburger NACHT DER CLUBS.

 

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Bei der Neuauflage dieser Gemeinschaftsaktion bieten über 25 Hamburger Clubs auf ihren Bühnen bis zu vierzehn Stunden Musikprogramm am Stück. Einmalig ist der Schulterschluss von Musikspielstätten, da an diesem Abend erstmals Konzerte von Live-Bands und DJ-Live-Acts, die elektronische Tanzmusik spielen, sich in einem Programm wiederfinden. Der musikalischen Bandbreite sind somit keinerlei Grenzen gesetzt, ebensowenig wie die lokale Verortung der teilnehmenden Clubs, die sich auf das gesamte Stadtgebiet Hamburgs verteilen. Der Clou: Ein Bus-Shuttle fährt die Besucher in einer hohen Taktfrequenz von Clubtür zu Clubtür. Somit wird ein nächtliches Club-Hopping ermöglicht, bei dem die Party bereits im Bus beginnt. Zudem bietet ein integriertes HVV-KombiTicket eine bequeme An- und Abreise mit Bussen und Bahnen des ÖPNVs.

 

Nach dem Festivalsommer läuten wir mit der Nacht der Clubs auch gleichzeitig den Saisonauftakt der Hamburger Live-Clubs ein und zeigen an einem Abend das gebündelte Leistungsspektrum der privaten Musikbühnen dieser Stadt auf”, erläutert Thore Debor als Geschäftsführer des Clubkombinats den gewählten Veranstaltungstermin.

 

Ab sofort sind limitierte Tickets zum rabattierten Frühbucherpreis im Internet unter www.tixforgigs.de und an der Theater- und Konzertkasse Schumacher erhältlich. Den Besuchern der NACHT DER CLUBS wird damit eine Gelegenheit geboten, sich frühzeitig den Zugang zu einer nächtlichen Club-Entdeckungstour zu sichern, die Hamburgs Musikszene auf besondere Art erlebbar macht.

 

Die Mutter aller Nacht der Nächte geht auf das Jahr 1988 zurück, indem einst eine Musikwoche ausgerufen wurde, die mit der NACHT DER CLUBS begann und mit dem Rockspektakel auf dem Rathausmarkt endete. Mit diesem Gemeinschaftskonzept war eine Idee ins Leben gerufen, die in den Folgejahren sogar von Museen, Theatern und zahlreichen weiteren Einrichtungen bis heute erfolgreich kopiert werden. Bis ins Jahr 2000 vereinten sich die Hamburger Clubs Jahr für Jahr in einer kollektiven Clubnacht. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Clubkombinats sorgt der Hamburger Clubverband dafür, dass die hiesigen Clubbetreiber an diese Tradition anknüpfen.

 

Die Präsentation der teilnehmenden Clubs erfolgt Mitte Mai. Begleitet wird die NACHT DER CLUBS von den Medienpartnern 917xfm, alster radio und der Hamburger Morgenpost. Der Vorverkauf startet am 24.04.2014 zum VVK-Preis ab 14,00 EUR inkl. HVV-KombiTicket. Tickets erhältlich unter www.tixforgigs.de und an der Theaterkasse Schumacher (gegenüber dem Rathaus).

 

Weitere Informationen unter www.dienachtderclubs.de

Clubkombinat spendet zum zweiten Mal aus dem Projekt ClubEuro

10.03.2014 18:19

8.500 € aus Ticketvorverkäufen des Jahres 2013 fließen in die Clubstiftung

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Die ClubEuro-Partner bei der symbolischen Scheckübergabe für die Erfolge im Jahr 2013; V.l.n.r.: Stephan Röhler (Stellwerk), Markus Ohm (Tixforgigs), Robert Wagenknecht & Leo Leonard (Docks & Prinzenbar), Heimo Rademaker (Marias Ballroom), Dr. Alexander Steinhilber (Kulturbehörde Hamburg), Jan Nickel (klubsen), Karsten Schölermann (Knust) und Chris August (Logo).

 

Zum zweiten Mal landet ein Geldsegen aus dem Club-Ticketing bei der Stiftung zur Förderung privater Musikbühnen Hamburg (kurz: Clubstiftung). Anfang März trafen sich sieben Clubbetreiber mit Tixforgigs Geschäftsführer Markus Ohm und dem Beiratsmitglied Dr. Alexander Steinhilber (Kulturbehörde Hamburg) zur symbolischen Scheckübergabe. Bei dieser Zusammenkunft überreichten die beteiligten Kooperationspartner des ClubEuro-Projekts eine Spende im Gesamtwert von 8.500 € an die Clubstiftung. Im Vergleich zum Abrechnungszeitraum des Vorjahres konnte 2013 die Summe der Zustiftung eine Steigerung von rund 13 Prozent verzeichnen.


„Beim ClubEuro gewinnen alle beteiligten Akteure: Die Ticketkäufer erhalten ein Ticket zu fairen VVK-Konditionen, die teilnehmenden Clubs setzen ein aktives Zeichen gegen stetig steigende Ticketgebühren und unterstützen dabei die Clubstiftung zur Stärkung privater Musikbühnen“,
erläutert Leo Leonard, Betreiberin des Docks und der Prinzenbar, die Wirkung des Club-Ticketings. Ihr Team organisierte mit dem „SILVESTERRÄVE GANS ODER KRANICH“ am 31.12. die erfolgreichste Veranstaltung mit einem ClubEuro-Vorverkauf 2013.


Nach dem Auftaktjahr 2012 bilden mit dem Knust, Logo, Stellwerk, Docks, Rock Café St. Pauli, Marias Ballroom, klubsen, fundbureau und der Astrastube inzwischen neun Clubs den Zusammenschluss des Hamburger ClubEuros. Tendenz weiter steigend.


Mit Tixforgigs hat das Clubkombinat einen Dienstleister für Ticketing-Lösungen gefunden, der das Projekt „ClubEuro“ ideell und professionell unterstützt. Mit der Nutzung dieses Vorverkaufsystems befördern die Clubs ein Ticketing, das konstant in den Substanzerhalt der Hamburger Clublandschaft einzahlt: Mit jedem verkauften Vorverkaufticket fließt jeweils 1 Euro direkt in den Erhalt der Live-Musikszene.

 

Zur Pressemeldung (PDF, 277 KB)

Clubkombinat fordert anlässlich der Verdrängung des Musikclubs Molotow ein Kulturraumschutzgesetz

17.02.2014 09:55

Analog zum Umwelt, Natur- und Denkmalschutz gilt es Kulturräume vom Gesetzgeber 
vor Investoreninteressen zu schützen.

Das aktuelle Beispiel um die Verdrängung der Hamburger Musikclubs Molotow, Hörsaal und Planet Pauli vom Esso-Grundstück am Spielbudenplatz zeigt mehr als deutlich: Wenn etablierte und anerkannte Kulturbetriebe – zumeist aus teuren Innenstadtlagen - verdrängt werden, fehlt ein rechtlicher Schutzraum, um Kulturräume gegenüber Immobilienverwertern zu stärken.

 

Analog zum Umwelt- bzw. Naturschutz und dem Denkmalschutz existiert eine gesetzliche und langjährig praktizierte Lösungsvariante, die eine zukünftige Kulturraumschutzgesetzgebung aufgreifen könnte. Das Verursacherprinzip regelt bei anstehenden Bauvorhaben, denen beispielsweise seltene Tierarten im Wege stehen, dass vor Baubeginn entsprechende Ausweichflächen bzw. Ausgleichsflächen geschaffen werden müssen. Die Kosten für die Bereitstellung und Ertüchtigung einer Ausgleichsfläche werden dabei vom – für die Verdrängung ursächlichen - Investor aufgebracht und getragen.

 

Dieses Schutz- und Verursacherprinzip sollte die Politik in einem Gesetzgebungsverfahren aufgreifen, um bestehende Kulturstandorte in innerstädtischen Lagen gegen wirtschaftliche Verwertung zu schützen.

 

Eine kulturelle Institution, die jahrzehntelang an einem bestimmten Ort Kultur hervorgebracht hat, ist – wenn überhaupt - nur sehr schwer an einen neuen Standort zu „verpflanzen“. Dieser Kraftakt ist ohne finanzielle Unterstützung in keiner Weise zu stemmen und bedeutet in der Regel das unwiderrufliche Ende einer Musikspielstätte.

 

Um diese bedrohten Orte besser vor Neubauten, Profitgier und Spekulanten zu schützen, muss ein Anrecht auf Kompensation gesetzlich fixiert werden. Dabei sollte in erster Linie ein Rückkehrrecht zu gleichen Konditionen (gleiche Miete für die gleiche Besucherkapazität) in den Neubau Bestandteil dieser Gesetzgebung sein. Für den Zeitraum des Um- bzw. Neubaus ist vor Baubeginn eine geeignete Exil-Variante zu eruieren und vom Club zu beziehen. Erst, wenn der Club umgezogen und in Betrieb ist, darf mit den Bauarbeiten am alten Standort begonnen werden. Ist eine Rückkehr in begründeten Fällen faktisch ausgeschlossen, so ist eine dauerhafte Exil-Lösungen vom Verursacher bereitzustellen, die auf Zustimmung des Clubbetreibers stößt.

 

Diese Regelungen sollten für Kultur-Einrichtungen (und nicht für kommerzielle Discothekenbetriebe) gelten, die eine Größenordnung von 1.000qm nicht übersteigen. Zur Definition eines „klaren künstlerischen Schwerpunkts“ schlagen wir vor, in dieser Abgrenzungsfrage auf die bestehende Definition für private Musikbühnen zurückzugreifen: Das Clubkombinat versteht unter einer Musikspielstätte einen Ort musikalischer Prägung, der mindestens 24 Veranstaltungen pro Jahr nach dem GEMA-Konzerttarif (U-K) abrechnet. Treten in der Spielstätte überwiegend DJs auf, so muss die Mehrzahl der Veranstaltungen durch “eigenkreative bzw. künstlerische DJ’s”, das sind DJs, die Musik produzieren und/oder Labels betreiben, bestritten werden.

 

Nach unserer Ansicht kann die Nachweispflicht einer umfassenden „kulturellen Nutzung“ gemäß der genannten Definition beim Spielstättenbetreiber angesiedelt werden.

 

Diese gesetzliche Grundlage könnte in einem Bundeskulturraumschutzgesetz (BKRS) verankert werden, dessen Umsetzungen dann aufgrund der Kulturhoheit der Bundesländer auf Landesebene (z.B. in den Bauordnungsrechten oder Denkmalschutzgesetzgebungen) erfolgen.

Auf diese Weise lässt sich zukünftig für Kulturbetriebe der gegenwärtigen Situation eine deutliche Verbesserung der gegenwärtigen Situation erzielen, die der Bedeutung von Musikspieltstätten im kulturellen Angebot von Städten und Regionen angemessen ist.


Der Vorstand des Clubkombinats fordert die Bundes- als auch die Landespolitiker – notfalls über den Bundesrat – dazu auf, eine nötige Gesetzesinitiative zu starten und diesbezüglich in den Dialog mit den Verbandsvertretern zu treten.

Für Rückfragen und weitere Erörterungen stehen wir gerne zur Verfügung.