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Die Clubfibel erscheint in neuer Auflage - Leitfaden für Clubbetreiber, Veranstalter und Behörden wurde überarbeitet und erweitert

27.05.2016 10:00

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Sechs Jahre nach der ersten Auflage ist ab sofort eine neue Ausgabe der Clubfibel erhältlich. Der beliebte Leitfaden liefert für alle am Club- und Veranstaltungswesen Interessierten ein Basiswissen über die Themenvielfalt “Musikbühnen” und stellt Akteure, Herausforderungen sowie Möglichkeiten im Veranstaltungsbetrieb vor. Untermauert werden diese Informationen nicht nur durch die jahrzehntelange Erfahrung der Autoren, sondern auch durch aktuelle Studien, die hinsichtlich der Relevanz für Musikbühnen von Experten analysiert wurden.Die erste Ausgabeder Clubfibel ist im Jahr 2009 erschienen und inzwischen komplett vergriffen. Nicht nur deswegen, sondern insbesondere wegen vieler Veränderungen und Neuerungen im Clubbetrieb in den letzten Jahren, war es dringend an der Zeit für eine aktualisierte Auflage. 

 

Mit diesem Update soll dazu beigetragen werden, die Situation der Musikclubs eingehender zu betrachten und den vielen Akteuren, hierunter auch politische Entscheidungsträger, die Realitäten und Rahmenbedingungen zu vergegenwärtigen.

 

Von ehemals 80 Seiten ist die zweite Auflage der Clubfibel auf 112 Seiten angewachsen. Neue Themen und Aktualisierungen sind insbesondere:

 

-        ClubRäume als kreative FreiRäume (Gastbeitrag von Dr. Alenka Barber-Kersovan)

-        Definition von Musikclubs und Festivals als Live-Spielstätten

-        GEMA – Tarife, Rabatte und Abwicklung

-        Förderinstrumente für private Musikclubs

-        Branchenerhebung 2014 – Konzerte in Hamburger Musikclubs

-        LiveKomm-Analyse der Musikwirtschaftsstudie 2015 – Zentrale Ergebnisse für Musikclubs

 

Ein Überblick über die Inhalte der neuen Clubfibel: Inhaltsverzeichnis


Wie schon bei der Erstauflage wurde auch die Erstellung der neuen Clubfibel dankenswerter Weise von der Hamburger Kulturbehörde gefördert. Die Clubfibel ist gegen eine geringe Schutzgebühr von 5,- € über das Clubkombinat zu beziehen (Kontakt)

Für den guten Zweck: Das Hamburger Club-Netz endlich als Poster!

18.04.2016 14:00

Ab sofort zeigt ein Poster die im Clubkombinat organisierten Musikbühnen Hamburgs auf einem U-und S-Bahn-Netzplan.

Seit Oktober letzten Jahres existiert im Mittelteil der CLUBPLAN-Monatsbroschüre ein U-und S-Bahn-Netzplan, der anstelle von Haltestellennamen mehr als 81 Musikclubs in Hamburg lokalisiert.


tl_files/graphics/Clubnetz A1_PM.jpgAuf vielfache Nachfrage wird dieser Club-Netzplan nun als Poster im A1-Format veröffentlicht.Ein Blick auf das Poster veranschaulicht eindrucksvoll, dass Hamburg – gemessen an seiner Einwohnerzahl – die größte Club-Dichte der Republik bietet. Für Freunde der hiesigen Clubkultur liefert das Poster ein Aha-Erlebnis mit Ausrufezeichen, was Hamburg in Sachen Live-Musik alles zu bieten hat. Ferner möchte das informative A1-Poster Menschen inspirieren, auf urbane Entdeckungsreise zu gehen und neue, bislang unbekannte Musikbühnen zu erkunden.

 

Die Verkaufserlöse aus dem Club-Netz-Poster fließen zu 100% in die Clubstiftung. Jeder Käufer leistet somit einen Beitrag zur Existenzförderung von Musikclubs in Hamburg. Die Höhe des Kaufpreis für jedes Poster bestimmt der Erwerber nach eigenem Ermessen.

Wir freuen uns über eine rege Abnahme von Club-Netz-Postern, jede Menge Aufmerksamkeit für die Aktion und eine Verbreitung dieser Meldung.

Wie komme ich an (m)ein Club-Netz-Poster?

Bezugsquelle: Clubstiftung – Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg

Preis: frei bestimmbar (ggf. zzgl. Versandkosten)

Bestellungen: per Mail kontakt@clubstiftung.de oder Nachricht im Kontaktformular: http://stiftung-private-musikbuehnen-hamburg.de/kontakt/
 

Bitte Rechnungs- und Versandadresse hinterlassen, falls Versand gewünscht.

Abholung: Kastanienallee 9, 20359 Hamburg; Mo. - Fr. 11 bis 18 Uhr.

Hamburger Club Award verliehen

21.01.2016 17:48

Hafenklang als bester Live-Club des Jahres ausgezeichnet

Am gestrigen Donnerstag, dem 21. Januar 2016 wurde im Uebel & Gefährlich zum sechsten Mal der Hamburger Club Award verliehen. Es gab unter anderem fünf Jury-Preise, mit denen das siebenköpfige Fachgremium die Bedeutung der Clubszene für Hamburg unterstrich. Die Kulturbehörde unterstützte den Club Award auch in diesem Jahr maßgeblich.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Über die Grenzen der Stadt hinaus ist Hamburg für die Qualität und Vielfalt der Livemusik-Szene bekannt. Diese soll mit dem Club Award einmal pro Jahr prämiert werden.
Ich gratuliere den Preisträgern des Abends und danke all den engagierten Clubbetreiberinnen und Clubbetreibern für den wertvollen Beitrag, den sie zum Musikleben unserer Stadt leisten.“


Der Preis für den besten Live-Club des Jahres ging an das Hafenklang, das die Jury durch seine enorme Programmvielfalt und -qualität überzeugte. 2015 wurden dort 252 Konzerte im Bereich Rock, Punk, Pop, Indie, Metal, Ska und etliche Clubnächte im Bereich Techno, Drum'n'Bass, Indie, Soul und Funk veranstaltet.


Als bester Newcomerförderer des Jahres 2015 wurde das Molotow gekürt, das am neuen Standort im ersten Jahr gleich 340 Konzerte mit ingesamt 582 Bands realisierte. Mit dem Karatekeller gibt es dort nun auch eine weitere Bühne für den musikalischen Nachwuchs. Diesen Ort und dessen überregionales Renommee konnten unter anderem Hamburger Bands wie Der Ringer, Abramowicz oder Des Königs Goldene nutzen.


Der Preis für das Konzert des Jahres ging an das Birdland für den Auftrittt des US-Trios Larry Goldings, Peter Bernstein und Bill Stewart am 10. April 2015.


Ausgezeichnet wurde auch das Engagement von Claudia Vasquez und Kristina Kasat, den Betreiberinnen des Cascadas, die den Award für den besten neuen Club entgegen nehmen durften. Mitten in der Innenstadt, in der Ferdinandstraße, ist mit dem Cascadas ein neuer Musikclub entstanden, der ein extrem anspruchsvolles Programm realisiert.


Geehrt mit der Trophäe für den besten Fremdveranstalter wurde John Hughes für sein Engagement in der Veranstaltungsreihe MULTIPHONICS: eine Plattform für Free Jazz, frei improvisierte Musik und Performance an außergewöhnlichen Veranstaltungsorten, deren Programm lokale und regionale mit internationalen Künstlern vereint.


Die Preisträger erhalten neben der Trophäe Preisgelder in Höhe von bis zu 3.000 Euro, maßgeblich finanziert von der Hamburger Kulturbehörde.

Der vom Vorstand des Clubkombinats vergebene Ehrenpreis ging an Christian Smukal, langjähriger aktiver Dienstleister in der Hamburger Clubszene. Als Mann hinter den Kulissen und Inhaber des Backline-Verleihes „Rückkopplung“ wurde er für seinen leidenschaftlichen und clubverbindenden Einsatz für die Musikkulturlandschaft ausgezeichnet.


Ebenfalls in Eigenverantwortung des Vorstandes des Clubkombinat Hamburg e.V. wurde “Die zerbrochene Gitarre” vergeben. In Abwesenheit erhielten diesen Anti-Preis die Berufsgenossenschaften BGN und VBG. In seiner Begründung (veröffentlicht auf www.clubkombinat.de) verweist der Vorstand unter anderem auf die aus seiner Sicht ungenügenden Gefahrenklasseneinstufungen für Musikclubs.

Der Publikumspreis schließlich wurde mittels eines Online-Votings ermittelt. Die meisten Stimmen erhielt hierbei der Monkeys Music Club in Hamburg-Ottensen.


Die Veranstaltung wurde von Tex Drieschner (TVNoir) moderiert. Für das musikalische Programm sorgten die Hamburger Live-Acts LIZA & KAY, DJ PLACEBO & WHITE LION und PENSEN.


Der Fachjury gehörten in diesem Jahr Hannes Erdmann (917xfm), Lilian Gold (Musikerin), Tine Ohlau (ByteFM), Heinrich Oehmsen (Hamburger Abendblatt), Artur Schock (Audiolith), Alex Gramlich (VUT Nord)
und Nadine Wenzlick (Musikjournalistin) an.

Hamburger Sanierungsfonds 2020: Sechs Musikclubs erhalten erstmals Förderung

26.11.2015 09:27

Erstmals erhalten Musikclubs 150.000 € aus dem Hamburger Sanierungsfonds 2020. Diese Fördersumme sieht ein Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und GRÜNEN vor, der am 25. November 2015 zur Beschlussfassung in die Bürgerschaft eingereicht wurde. Demnach können das Fundbureau, Logo, Molotow, Motorschiff Stubnitz, Westwerk und Uebel & Gefährlich als eine der ersten Musikspielstätten in Hamburg über diesen Fördertopf akute Sanierungen umsetzen. Bei den beantragten Projekten handelt es sich z.B. um bauliche Maßnahmen zur Senkung des Wasserverbrauchs, die Erhöhung von Sicherheitsstandards, die Steigerung der Energieeffizienz, die Erweiterung von Schallschutzeinrichtungen und den Erhalt der Gebäudesubstanz.


Wolf von Waldenfels, Betreiber des Uebel & Gefährlich und Vorstandsmitglied des Clubkombinats, erklärte die Bedeutung dieser Fördermaßnahme: „Für Musikclubs, die sich der musikalischen Talententwicklung verschreiben, bestehen keine Möglichkeiten finanzielle Rücklagen für Sanierungenund notwendige Investitionen aufzubauen. Spätestens zum Sommer sind alle Überschüsse aus den Herbst- und Wintermonaten verbraucht. Von daher ist diese Hilfe ein enorm wichtiges Signal und wird hoffentlich auch in den Folgejahren bestehen, um den bestehenden Sanierungsstau in der Hamburger Clublandschaft zu beheben.


Gerald Steyr, 1. Vorsitzender des Clubkombinat Hamburg e.V., ordnet die Entscheidung in einen bundesweiten Kontext ein: „Mit der Förderung aus dem Hamburger Sanierungsfonds 2020 erkennt das Land Hamburg noch stärker als bislang an, dass private Musikspielstätten neben traditionellen Kultureinrichtungen wie Theatern, Museen und Bibliotheken und den Einrichtungen der Soziokultur die städtische Kulturlandschaft bereichern. Diese Entscheidung setzt bundesweit Maßstäbe für eine Kulturförderung, die einer modernen Metropole wie Hamburg im 21. Jahrhundert gerecht wird.“


Das Clubkombinat begrüßt diese politische Initiative der rot-grünen Koalition ausdrücklich.

 

Pressemeldungen vomn 26.11.2015:

SPD-Fraktion

Grüne-Fraktion